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PRIVATE-EQUITY-INVESTMENTS


 

Mit Geschäftsmodellen in diesen vier Kernsektoren kennen wir uns besonders gut aus. Rund 70 Prozent unserer Transaktionen finden in diesen Sektoren statt.

Nicht ohne Grund, gilt doch der industrielle Sektor als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Mit rund 30 Prozent ist sein Anteil an der Wirtschaftsleistung hierzulande deutlich höher als in den europäischen Nachbarländern oder in den USA. Auch seine mittelständische Struktur unterscheidet ihn von dem außerhalb Deutschlands. Familiengeführt, fokussiert auf Nischenmärkte, innovativ und weltweit tätig – diese Merkmale machen den deutschen Mittelstand zu einem attraktiven Markt für Private Equity.

In diesem Umfeld suchen wir Unternehmen, die Potenzial zur Weiterentwicklung bieten. Wir entscheiden dabei nach klar definierten Investitionskriterien.


 


 

NETTOVERMÖGENSWERT

HINTERGRUND

Der Nettovermögenswert ist die Summe aus dem Zeitwert des Portfolios zum Stichtag, vermindert um die Anteile der Minderheitsgesellschafter an den konzerninternen Investmentgesellschaften (überwiegend „Carried Interest“), den übrigen Aktiva und Passiva dieser Gesellschaften (z. B. abgerufene, aber noch nicht investierte Finanzmittel), den sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen und Finanzmitteln sowie den sonstigen Finanzinstrumenten (Darlehen an konzerninterne Investmentgesellschaften), vermindert um (etwaige) Bankschulden. Die DBAG hatte zum jüngsten Stichtag ebenso wie ein Jahr zuvor keine Bankverbindlichkeiten. Eine Ausschüttung an die Aktionäre geht stets zulasten des Nettovermögenswertes.

ENTWICKLUNG 2016/2017

  • Der Nettovermögenswert stieg im Geschäftsjahr 2016/2017 trotz einer Ausschüttung an unsere Aktionäre von 18,1 Millionen Euro um 18,2 Prozent auf 459,9 Millionen Euro; bereinigt um die Ausschüttung beträgt der Anstieg 22,9 Prozent.
  • Zum Anstieg haben Investitionen von 62,9 Millionen Euro und die Wertsteigerung des fortgeführten Portfolios von 25,1 Millionen Euro beigetragen.
  • Den größeren Beitrag zum Anstieg des Nettovermögenswertes lieferten Veräußerungen. Die – gegebenenfalls um Carried Interest verminderten – Abgangsergebnisse überstiegen den Wert der veräußerten Beteiligungen zu Geschäftsjahresbeginn um rund 67 Millionen Euro.
  • Weil die Finanzmittel aufgrund der hohen Mittelzuflüsse nach Veräußerungen deutlich anstiegen, hat sich die Struktur des Nettovermögenswertes geändert.

PERSPEKTIVE

Wir erwarten nach dem jüngsten Zuwachs auch für das neue und die beiden folgenden Geschäftsjahre jeweils einen weiteren leichten Anstieg des Nettovermögenswertes. Unsere Dividendenpolitik und den damit verbundenen Mittelabfluss haben wir dabei berücksichtigt. Negativ beeinflussen könnte den Nettovermögenswert zum Beispiel ein drastischer Einbruch der Bewertungs- parameter für das Portfolio, also etwa der Bewertungsverhältnisse am Kapitalmarkt.

KURZ GEFASST

BETEILIGUNGSGESCHÄFT

HINTERGRUND

Das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft spiegelt den Ergebnisbeitrag aus dem Portfolio wider, ist maßgebliche Einflussgröße für das Konzernergebnis und Basis für das Ergebnis des Segments Private-Equity-Investments. Im Segmentergebnis sind die Sach- und Personalkosten der Börsennotierung der DBAG – vergleichbar einem angelsächsischen „Investment Trust“ – und allgemeiner Verwaltungsaufwand berücksichtigt.

ENTWICKLUNG 2016/2017

  • Das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft und das Ergebnis des Segments Private-Equity-Investments fielen deutlich höher aus als im Vorjahr.
  • Das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft ist maßgeblich von den Wertänderungen im Geschäftsjahr 2016/2017 geprägt, die durch Veräußerung auch realisiert wurden; die Wertentwicklung des fortgeführten Portfolios spielt dagegen eine untergeordnete Rolle.
  • Carried-Interest-Ansprüche des Investmentteams aus Beteiligungen des DBAG Fund V und DBAG ECF belasteten das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft mit 13,8 Millionen Euro.

PERSPEKTIVE

Das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft kann geschäftstypisch von Jahr zu Jahr stark schwanken. In den vergangenen fünf Jahren erreichte es Werte zwischen 29,2 und 94,3 Millionen Euro, im Durchschnitt 46,7 Millionen Euro – also weniger als die Hälfte des im vergangenen Jahr erreichten Ergebnisses. Im laufenden Geschäftsjahr 2017/2018 erwarten wir ein Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft, das deutlich über dem genannten Durchschnittswert liegt; auch das Ergebnis vor Steuern soll steigen, und zwar nicht nur 2017/2018, sondern auch in den beiden Folgejahren. In unserer Planung unterstellen wir grundsätzlich stabile Kapitalmarktverhältnisse


 

MITTEL ZU- UND -ABFLÜSSE

HINTERGRUND

Kennzeichen des Private-Equity-Geschäfts ist eine geringe Anzahl von Geschäftsvorfällen mit jeweils hoher betragsmäßiger Auswirkung: Im Durchschnitt gehen wir jährlich vier bis sechs Beteiligungen ein, ähnlich viele werden beendet. Die Transaktionen finden unregelmäßig statt; in einzelnen Jahren können Kapitalabrufe der konzerninternen Investmentgesellschaften für Investitionen überwiegen, in anderen Ausschüttungen der Gesellschaften nach Veräußerungen. Daraus ergibt sich ein sehr unsteter Cashflow.

ENTWICKLUNG 2016/2017

  • 2016/2017 gab es deutlich mehr Rückflüsse als im Vorjahr, insgesamt 199,3 Millionen Euro.
  • Die hohe Volatilität des Cashflows aus dem Portfolio ist zum Teil stichtagsbedingt: Sowohl dem Mittelzufluss als auch dem Mittelabfluss des Geschäftsjahres 2016/2017 liegen auch Beteiligungsentscheidungen des Vorjahres zugrunde.
  • Zwei der fünf im Geschäftsjahr vereinbarten Beteiligungen werden zunächst (zum Teil) durch kurzfristige Darlehen finanziert, die wir konzerninternen Investmentgesellschaften gewährt haben.

PERSPEKTIVE

Wir planen auch für 2017/2018 Mittelzuflüsse aus Beteiligungsveräußerungen und Rekapitalisierungen. Sie werden aber deutlich unter dem ungewöhnlich hohen Niveau des Vorjahres liegen. Aus den Co-Investitionsvereinbarungen mit dem DBAG ECF und dem DBAG Fund VII ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Investitionssumme von rund 60 Millionen Euro; 2017/2018 und in den beiden Folgejahren soll sie unserer Planung zufolge mit rund 72 Millionen Euro über diesem Betrag liegen. Insgesamt erwarten wir einen negativen Cashflow aus dem Portfolio.